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ab 2026: vier sind zwei


Liebe Gemeinde,

aus dem Alten Testament stammt unser Gemeindebild vom wandernden Gottesvolk, immer unterwegs, nie wirklich sesshaft in Strukturen, die doch einfach so bleiben könnten, wie sie sind. Luther hat seine Kirche als eine bezeichnet, die sich stets reformieren muss. So gesehen schenkt uns unser neuer Stellenplan im Kirchenkreis Halberstadt, vom “Synode” genannten Kirchenparlament beschlossen, eine relativ lange Zeitspanne von zehn Jahren, in denen wir planen und mit Leben füllen können, was nun neu werden wird.

Ab dem 01.01.2026 gibt es zwei volle Pfarrstellen für einen neuen Bereich “Evangelische Kirche Wernigerode”, der sich dann von Schierke über Hasserode und unsere Kirchengemeinde bis nach Reddeber, Minsleben, Silstedt und Derenburg erstreckt. Vier Pfarrpersonen werden sich in die beiden Pfarrstellen reinteilen, sich einerseits entsprechend ihrer Begabungen einbringen und sich andererseits auch für einzelne Gemeindebereiche zuständig wissen:

Pfarrstelle Wernigerode I
Pfarrerin Hannah Clemens (25 Prozent)
Pfarrer Frank Freudenberg (75 Prozent)

Pfarrstelle Wernigerode II
Pfarrerin Juliane Schlenzig (50 Prozent) – bis 01.09.2026 noch in Elternzeit –
Pfarrer Matthias Zentner (50 Prozent)

Pfarrerin Clemens ist über ihre Anstellung hinaus mit ihrer Promotion beschäftigt, Pfarrer Zentner wird ab 01.12.2025 mit einer halben Pfarrstelle in der Krankenhausseelsorge im Psychiatrie-Krankenhaus in Neinstedt tätig sein.

Für die Pfarrstelle Wernigerode II gab es in diesem Zusammenhang eine formelle Wahl: In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeindekirchenräte des neuen Pfarrbereichs am 26.11.2025 wurden Pfarrerin Juliane Schlenzig und Pfarrer Matthias Zentner, beide längst bei uns unterwegs und gut bekannt,  in die Pfarrstelle Wernigerode II gewählt. Der Festgottesdienst zur Einführung ins Amt findet am 22. Februar 2026 um 14:00 Uhr in der Sylvestrikirche in Wernigerode statt.

Lassen Sie uns zusammen wandern und Neues ausprobieren. Denn Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2. Timotheus 1,7)

Ihr Pfarrer Matthias Zentner